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Der Gessenbach und seine Mühlen

Verschwundene Mühlen

Die Zweifelsmühle

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Die Zweifelsmühle am Gessenbach bei Ronneburg
Die Zweifelsmühle oder auch Zweifallmühle, Unterm Schloß 7, ist die dritte Mühle im Gessental, welche bis 1959 noch in Betrieb war.
Den Namen hat die Mühle von zwei dort zusammenkommenden Bächen [Gessenbach und Schmirchauer Bach].
Die Zweifelsmühle wurde als Folge der Wismutaktivitäten 1965 abgerissen und ist aus unserem Landschaftsbild verschwunden und unwiederbringlich verloren.
Im Jahr 2002 wurden bei der Beräumung der Wismuthinterlassenschaften für die Vorbereitung der BUGA 2007 Gebäudefundamente und Gewölbereste gefunden und freigelegt.

1922 Willy Günther kaufte die Zweifelsmühle und produzierte durchgehend bis 1959. Er hörte aus Altersgründen auf. Die Mühle selbst war maschinentechnisch auf dem neusten Stand. Ein Dreiseitenhof mit Mühlengebäude, Wohnhaus und zwei großen Scheunen.

Quelle: Renate Pohle geb. Günther, Ronneburg

1907 Oswin Zergiebel
1884 Emma Pauline Müller geb. Reichard
1844 und 1855 Christian Müller
1819 Subhasta 25.2.1820 Mstr. Christian Friedrich Beer
»Diese in dem angenehmen Gesenthale und Wiesengrunde, ungefähr eine Viertelstunde von der Stadt [Ronneburg], hier gelegene Bachmühle hat 2 Mahlgänge, die gangbar sind. Das baufällige Wohnhaus [...]«

Quelle: Gnädigst privilegiertes Altenburgisches Intelligenzblatt auf das Jahr 1820

1768 Christian Friedrich Beer, Sohn von Johann Christian Beer
1721 Johann Christian Beer von Christoph Beer
1630 Die Mühle mit zwei Mahlgängen wird als »schlecht« bezeichnet.

Die Zweifelsmühle am Gessenbach

Zweifelsmühle
Foto: Familie Willy Günther

Die Zweifelsmühle am Gessenbach

Zweifelsmühle
Foto: Heimatverein Ronneburg, Bild gemalt von Rolf Röder